Uni Alltag
Inzwischen ist eine gewisse Routine eingekehrt, die nur von der einen oder anderen Festivität oder Veranstaltung unterbrochen wird. So war zum Beispiel Ganesh Festival letzte Woche mit Ehrungen der Mutter von Ganesh, der Ehrung von ihm selber und schließlich seiner Versenkung im Wasser.
Die indischen Mitstundenten hier gerieten dabei fast aus dem Häuschen während die Ganesh Statue auf einem Traktor mit lauter Musik durch den Ashram gezogen wurde und anschließend in einem Tümpel vor dem Eingangstor versenkt wurde. Ursprünglich war das für 15:30 angekündigt - im Wasser landete er dann erst um 19:30, da war es dann leider bereits kuhfinstere Nacht...

Die Studenten - auch aus unserem Kurs - tanzten auf dem gesamten Weg um den Wagen rum wie wildgeworden. Ein kleines Filmchen dazu liegt unter "Alle Bilder und Videos auf piccasa" in meiner Linkliste (wenn das Netz mal wieder mitmacht).
Fotografiert worden sind wir auch schon für's Zertifikat, ein Gruppenbild wollten sie aber leider keines machen.

Seit Sonntag und noch bis Freitag hält hier außerdem Prema Pandurang jeden Tag von 16:00 bis 19:00 eine Veranstaltung zum Inhalt des Ramayana, der Geschichte des Gottes Rama und all seiner Verwandten und anderen Göttern und Dämonen. Durchsetzt und begleitet ist das Ganze von vielen Gesängen, Gebeten und Gottesverehrungen durch sie und die Priester hier auf der Bühne.

Das habe ich mir nun dreimal angeschaut aber seither habe ich stattdessen den Bericht geschrieben oder die Sonne auf dem Dach des Gästehauses genossen. Die Dame ist allerdings weltberühmt und bietet eine sehr begeisternde Show für die Leute hier.
Am Mittwoch waren nochmal die gleichen Reinigungsübungen angesagt. Diesmal klappte es bei mir sogar den Gummischlauch bei beiden Nasenlöchern aus dem Mund wieder rauszuziehen. Das Erbrechen war auch schon nicht mehr so schlimm, man ist hinterher aber trotzdem recht geschafft.
Inzwischen haben wir auch angefangen, uns in praktischen Übungen als Yoga Lehrer zu versuchen. In Gruppen übern wir neben den Vorlesungen jeden Tag eine Stunde die Lehrerrolle. Am Ende müssen wir das von der Bühne aus für den gesamten Kurs machen.
Die erste Arbeit, die Beschreibung von vier verschiedenen Asanas (Yoga Stellungen) mit Einleitung und Gebeten – insgesamt sind mindestens 10 handgeschriebene und illustrierte Seiten gefordert – mussten wir auch schon abgeben. Für die zweite Arbeit von wieder mindestens 10 Seiten konnten wir ein Thema wählen. Ich habe „Yoga for Stressmanagement“ ausgesucht. Darüber muss dann auch noch ein 10-minütiger Vortrag gehaltenwerden vor dem gesamten Kurs. Der Bericht liegt schon in der Schublade, den Vortrag muss ich noch machen. Und dann wird es nochmal einen schriftlichen Test am Ende geben. Soll niemand sagen, das sei easy going hier ;-)
Manch einer ist inzwischen ganz schön geschafft vom Programm hier - da kommen die Meditationen dazwischen immer wie gerufen. Fast jedes Mal hört man leises schnarchen nach einer gewissen Zeit...

So long bis zum nächsten Mal.
Die indischen Mitstundenten hier gerieten dabei fast aus dem Häuschen während die Ganesh Statue auf einem Traktor mit lauter Musik durch den Ashram gezogen wurde und anschließend in einem Tümpel vor dem Eingangstor versenkt wurde. Ursprünglich war das für 15:30 angekündigt - im Wasser landete er dann erst um 19:30, da war es dann leider bereits kuhfinstere Nacht...

Die Studenten - auch aus unserem Kurs - tanzten auf dem gesamten Weg um den Wagen rum wie wildgeworden. Ein kleines Filmchen dazu liegt unter "Alle Bilder und Videos auf piccasa" in meiner Linkliste (wenn das Netz mal wieder mitmacht).
Fotografiert worden sind wir auch schon für's Zertifikat, ein Gruppenbild wollten sie aber leider keines machen.

Seit Sonntag und noch bis Freitag hält hier außerdem Prema Pandurang jeden Tag von 16:00 bis 19:00 eine Veranstaltung zum Inhalt des Ramayana, der Geschichte des Gottes Rama und all seiner Verwandten und anderen Göttern und Dämonen. Durchsetzt und begleitet ist das Ganze von vielen Gesängen, Gebeten und Gottesverehrungen durch sie und die Priester hier auf der Bühne.

Das habe ich mir nun dreimal angeschaut aber seither habe ich stattdessen den Bericht geschrieben oder die Sonne auf dem Dach des Gästehauses genossen. Die Dame ist allerdings weltberühmt und bietet eine sehr begeisternde Show für die Leute hier.
Am Mittwoch waren nochmal die gleichen Reinigungsübungen angesagt. Diesmal klappte es bei mir sogar den Gummischlauch bei beiden Nasenlöchern aus dem Mund wieder rauszuziehen. Das Erbrechen war auch schon nicht mehr so schlimm, man ist hinterher aber trotzdem recht geschafft.
Inzwischen haben wir auch angefangen, uns in praktischen Übungen als Yoga Lehrer zu versuchen. In Gruppen übern wir neben den Vorlesungen jeden Tag eine Stunde die Lehrerrolle. Am Ende müssen wir das von der Bühne aus für den gesamten Kurs machen.
Die erste Arbeit, die Beschreibung von vier verschiedenen Asanas (Yoga Stellungen) mit Einleitung und Gebeten – insgesamt sind mindestens 10 handgeschriebene und illustrierte Seiten gefordert – mussten wir auch schon abgeben. Für die zweite Arbeit von wieder mindestens 10 Seiten konnten wir ein Thema wählen. Ich habe „Yoga for Stressmanagement“ ausgesucht. Darüber muss dann auch noch ein 10-minütiger Vortrag gehaltenwerden vor dem gesamten Kurs. Der Bericht liegt schon in der Schublade, den Vortrag muss ich noch machen. Und dann wird es nochmal einen schriftlichen Test am Ende geben. Soll niemand sagen, das sei easy going hier ;-)
Manch einer ist inzwischen ganz schön geschafft vom Programm hier - da kommen die Meditationen dazwischen immer wie gerufen. Fast jedes Mal hört man leises schnarchen nach einer gewissen Zeit...

So long bis zum nächsten Mal.
h13ter - 19. Sep, 15:15
