Nach einer Woche
Yoga wird in vier verschiedene Sparten eingeteilt: Jnana Yoga, Raja Yoga, Bhakti Yoga, Karma Yoga. Wer jetzt Hata Yoga, das bei uns bekannteste vermisst – es ist in Raja Yoga enthalten ;-)
Und die Übungen werden nach ihrer Ausgangsposition (stehend, sitzend auf dem Bauch liegend, auf dem Rücken liegend) eingeteilt. Drei Viertel von denen, die wir lernen werden haben wir schon durchgenommen. Dabei durften wir auch jeweils paarweise Yogalehrer spielen und unseren Partner anleiten. Das ist gar nicht so einfach und braucht Übung.

Aber Yoga ist mehr als gymnastische Übungen, es gehören auch Reinigungstechniken dazu. Sie sollen den Körper dafür vorbereiten, das noch wichtigere ausgeglichene Seelenleben zu erreichen. Ein paar von diesen Übungen durften wir am Samstag Morgen das erste Mal ausprobieren – es gibt Stimmen, die sagen dass das wöchentlich wiederholt wird...
Zuerst gab es um 6:00 eine normale Yoga Klasse mit Atemübungen, Lockerungsübungen und ein paar einfachen Yoga Positionen. Dann gingen wir raus in eine Art riesigen Freiluftwaschraum mit vielen Becken mit Wasseranschluss in zwei Reihen. Zuerst mussten wir die Nase spülen mit lauwarmem Salzwasser: zum einen Loch rein und zum anderen wieder rauslaufen lassen. Das ist recht einfach und ja auch bei uns bekannt und beliebt gegen Schnupfen. Dann mussten wir einen dünnen Gummischlauch in ein Nasenloch schieben bis er im Rachen wieder rauskam und dann mit zwei Fingern dort rausfummeln und zum Mund wieder rausziehen. Das ist schon schwieriger und ist lange nicht jedem gelungen. Ich habe es nach ein paar Versuchen in einem Loch geschafft und bin ganz stolz darauf.

Dann mussten wir über einen Liter lauwarmes Salzwasser trinken und uns wieder zum Erbrechen bringen – zwei Finger in den Hals, jeder kennt das. Dabei soll man die Finger drin lassen solange bis das komplette Wasser wieder raus ist. Das ist zwar im Moment eklig aber erweist sich als ein guter Tipp der evt. auch bei anderer Gelegenheit mal helfen kann… Damit gelang mir das auch ganz ordentlich.

Danach gabs ein gemeinsames Frühstück mit warmem Gemisch aus Reis und Linsen mit zerlassener Butter in der normalen Kantine. Und dann hatten wir Pause, was wir auch wirklich brauchten, die Sache laugt den Körper tatsächlich aus.

Wir Weißen dürfen normalerweise in der Gästekantine an Tischen mit Stühlen essen, zum Glück nach den langen Yoga-Sitz Phasen. Die ist sehr ansprechend und das Essen schmeckt mir ausgesprochen gut.


Gestern wurde die Mutter von Ganesha gesegnet in der Gebetshalle, heute war Ganesha selber dran. Es ging jeweils um 6:30 los mit Gebeten, Gesängen und vielen rituellen Handlungen, gestern von Frauen und heute von Priestern vor den jeweiligen Figuren die über und über mit Blumen und Ketten geschmückt wurden.


Nach dem Frühstück hatten wir des Feiertags wegen frei – nicht wie üblich Karma Yoga, also gemeinnützige Arbeit zu verrichten. Leider ist der Strom mal wieder ausgefallen, so kann ich erst mal nur offline schreiben dafür aber auf dem Balkon des Gästehauses mit wunderschönem Ausblick ins Grüne und Vogelgezwitscher rund herum.

Heute Nachmittag war Birgit mich besuchen. Wiederum feiertargsbedingt ist unser Unterricht ausgefallen und wir konnten einen schönen Spaziergang durch den Ashram machen. Sie brachte den Rest deutscher Schokolade mit - nein - nicht für mich, für die anderen Süßigkeiten-süchtigen Kursmitglieder!
Wer noch mehr Bilder als die eingefügten sehen möchte kann sie über den Link auf der linken Seite erreichen. Außerdem gibt es dort den Link zur offiziellen Seite der Yoga Uni.
So long - Om, Shanti, Shanti, Shanti.
Und die Übungen werden nach ihrer Ausgangsposition (stehend, sitzend auf dem Bauch liegend, auf dem Rücken liegend) eingeteilt. Drei Viertel von denen, die wir lernen werden haben wir schon durchgenommen. Dabei durften wir auch jeweils paarweise Yogalehrer spielen und unseren Partner anleiten. Das ist gar nicht so einfach und braucht Übung.

Aber Yoga ist mehr als gymnastische Übungen, es gehören auch Reinigungstechniken dazu. Sie sollen den Körper dafür vorbereiten, das noch wichtigere ausgeglichene Seelenleben zu erreichen. Ein paar von diesen Übungen durften wir am Samstag Morgen das erste Mal ausprobieren – es gibt Stimmen, die sagen dass das wöchentlich wiederholt wird...
Zuerst gab es um 6:00 eine normale Yoga Klasse mit Atemübungen, Lockerungsübungen und ein paar einfachen Yoga Positionen. Dann gingen wir raus in eine Art riesigen Freiluftwaschraum mit vielen Becken mit Wasseranschluss in zwei Reihen. Zuerst mussten wir die Nase spülen mit lauwarmem Salzwasser: zum einen Loch rein und zum anderen wieder rauslaufen lassen. Das ist recht einfach und ja auch bei uns bekannt und beliebt gegen Schnupfen. Dann mussten wir einen dünnen Gummischlauch in ein Nasenloch schieben bis er im Rachen wieder rauskam und dann mit zwei Fingern dort rausfummeln und zum Mund wieder rausziehen. Das ist schon schwieriger und ist lange nicht jedem gelungen. Ich habe es nach ein paar Versuchen in einem Loch geschafft und bin ganz stolz darauf.

Dann mussten wir über einen Liter lauwarmes Salzwasser trinken und uns wieder zum Erbrechen bringen – zwei Finger in den Hals, jeder kennt das. Dabei soll man die Finger drin lassen solange bis das komplette Wasser wieder raus ist. Das ist zwar im Moment eklig aber erweist sich als ein guter Tipp der evt. auch bei anderer Gelegenheit mal helfen kann… Damit gelang mir das auch ganz ordentlich.

Danach gabs ein gemeinsames Frühstück mit warmem Gemisch aus Reis und Linsen mit zerlassener Butter in der normalen Kantine. Und dann hatten wir Pause, was wir auch wirklich brauchten, die Sache laugt den Körper tatsächlich aus.

Wir Weißen dürfen normalerweise in der Gästekantine an Tischen mit Stühlen essen, zum Glück nach den langen Yoga-Sitz Phasen. Die ist sehr ansprechend und das Essen schmeckt mir ausgesprochen gut.


Gestern wurde die Mutter von Ganesha gesegnet in der Gebetshalle, heute war Ganesha selber dran. Es ging jeweils um 6:30 los mit Gebeten, Gesängen und vielen rituellen Handlungen, gestern von Frauen und heute von Priestern vor den jeweiligen Figuren die über und über mit Blumen und Ketten geschmückt wurden.


Nach dem Frühstück hatten wir des Feiertags wegen frei – nicht wie üblich Karma Yoga, also gemeinnützige Arbeit zu verrichten. Leider ist der Strom mal wieder ausgefallen, so kann ich erst mal nur offline schreiben dafür aber auf dem Balkon des Gästehauses mit wunderschönem Ausblick ins Grüne und Vogelgezwitscher rund herum.

Heute Nachmittag war Birgit mich besuchen. Wiederum feiertargsbedingt ist unser Unterricht ausgefallen und wir konnten einen schönen Spaziergang durch den Ashram machen. Sie brachte den Rest deutscher Schokolade mit - nein - nicht für mich, für die anderen Süßigkeiten-süchtigen Kursmitglieder!
Wer noch mehr Bilder als die eingefügten sehen möchte kann sie über den Link auf der linken Seite erreichen. Außerdem gibt es dort den Link zur offiziellen Seite der Yoga Uni.
So long - Om, Shanti, Shanti, Shanti.
h13ter - 9. Sep, 12:52
